Eltern-Kleinkind-Beratung und Therapie

+++ Aktuelle Informationen +++

Liebe Eltern,

wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen:

Beratungen und Gruppen finden unter Beachtung unseres Hygienekonzepts regulär statt. Nach der aktuellen Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2- Virus und dem COVID 19 in Brandenburg vom 12.06.2020, zuletzt geändert am 11.08.2020, GBl. II/20 [Nr. 64] sind Hilfen zur Erziehung weiterhin erlaubt. Darunter fallen unsere Beratungs- und Gruppenangebote.

Die Stadt Potsdam erteilte zusätzlich eine Gestattung zur Fortsetzung unserer Arbeit. So freuen wir uns, Sie unter Einhaltung des aktuellen Hygienekonzepts wieder in unseren Räumen begrüßen zu dürfen.

 

Die schnelle Erreichbarkeit des Familienzentrums für Notfälle bleibt:

Astrid Kunze, Handy-Nr.: 0151 75059696, Montag bis Freitag, 8-10 Uhr

Anke Mühle, Handy- Nr. 0175 4147145, Donnerstag bis Sonnabend, 17-21 Uhr

Bärbel Derksen, Handy- Nr.: 0172 8365404, Montag bis Mittwoch, 18-21 Uhr

Melden Sie sich gern bei uns zu den angegeben Zeiten telefonisch oder jederzeit per Email:

kontakt[at]familienzentrum-potsdam.de

Nach unserem Erstkontakt vereinbaren wir die weitere Vorgehensweise mit Telefonberatung oder andere aktuell geeignete Möglichkeiten.

2. Eltern-Kind-Gruppen:

Die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Eltern-Kind-Gruppen haben persönliche Informationen erhalten und sind im engen Austausch mit der Beratungsstelle. Gruppentermine finden bis auf weiteres nicht statt. Neuanmeldungen werden vorübergehend leider nicht angenommen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Bedarf können Sie Einzelberatung in Anspruch nehmen. (siehe oben)

Wichtige Rufnummern

In den Landkreisen sind Rufnummern eingerichtet worden, die zur aktuellen Lage informieren und gern Ihre Fragen beantworten. Wer glaubt, selbst betroffen zu sein, kann sich auch direkt an den Hausarzt wenden, sollte dies aber ebenfalls telefonisch tun. Ebenso können Symptome auch mit dem Kassenärztlichen Notdienst besprochen werden (deutschlandweit 116 117). In Berlin wird die Kassenärztliche Vereinigung von der Feuerwehr mit einem Fahrdienst für Corona-Verdachtsfälle unterstützt.

Neu eingerichtete Hotlines der Landkreise zur aktuellen Lage

- Landkreis Brandenburg: landesweite Hotline für Fragen: 0331/8683 777 (montags bis freitags zwischen 9 und 15 Uhr)

- Landkreis Cottbus: 0355/632 339 von Montag bis Sonntag rund um die Uhr

- Landkreis Dahme-Spreewald, Bürgertelefon: 03375/26 2146 (8 bis 18 Uhr)

- Landkreis Elbe-Elster: 03535/46 4600 (8 bis 15 Uhr)

- Frankfurt/Oder: 0335/552 5300

- Havelland: 03385/551 71 19 (täglich ab 9 Uhr erreichbar, an manchen Wochentagen nur bis 14.30 Uhr)

- Märkisch-Oderland: 03346/850 6790 (8 bis 16 Uhr)

- Oberhavel: 03301/601 3900 (8 bis 15 Uhr)

- Potsdam-Mittelmark: 033841/91 111 (9 bis 14 Uhr)

- Teltow-Fläming, Gesundheitsamt: 03377/608 6666 (8 bis 18 Uhr).

Weitere Notfall- Rufnummern

- Kinderärzte-im-Netz: 116117

- Nummer gegen Kummer, für Kinder und Jugendliche: 116 111

- Kinderschutz-Zentrum Berlin: 030 683911 - 0

- Onlineberatung für Kinder und Jugendliche:

- www.kinderschutz-zentrum-berlin.de/onlineberatung.phg

- Elterntelefon der BKE: 0800 111 0550,

- Onlineberatung für Eltern: bke-elternberatung.de (mail-chat-forum)

+++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++

Beratung für Eltern

Die Geburt eines Kindes bringt für Eltern viele Veränderungen mit sich und der Start ins gemeinsame Leben mit einem Säugling kann dabei durch verschiedene Belastungen erschwert sein. Viele Eltern erleben in den ersten Lebensmonaten und -jahren ihres Kindes Situationen, die sie verunsichern, besorgt machen oder überfordern. Es sind manchmal die ganz normalen Krisen der frühkindlichen Entwicklung, die aber durch extreme Ausprägung und Dauer erhöhte Anforderungen an die Eltern stellen und die sich entwickelnde Beziehung zu ihrem Kind manchmal belastet.

Wir beraten Sie mit Ihrem Säugling/Kleinkind bei:

  • unstillbarem Schreien und häufiger Unruhe des Säuglings
  • Ein- und Durchschlafschwierigkeiten des Kindes
  • Probleme beim Stillen, Füttern und Essen
  • Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. übermäßig starke Wut- und Trotzanfälle, Ängstlichkeit oder Aggressivität, Spielunlust
  • Trennungsängsten und -schwierigkeiten
  • angespannter familiärer Situation oder Beziehungsproblemen
  • Überforderung, Unsicherheit und Erschöpfung
  • Wochenbettdepression

Die Beratungen in den ersten 15 Stunden sind für Familien mit Kindern von null bis drei Jahren, deren  Wohnort in der Stadt Potsdam liegt, anonym.

Familien mit Kindern ab vier Jahren oder aus anderen Landkreisen erhalten gern telefonische Informationen über Hilfeleistungen.

Finanzierung: Die Beratungen sind für Sie kostenfrei.

Wir freuen uns auch über Spenden, da wir auf eine Finanzierung angewiesen sind.

Eltern-Kleinkind-Therapie in Kooperation mit niedergelassenen Therapeuten

Wenn sich im Laufe der ersten Beratungsstunden zeigt, dass ein höherer Bedarf an Unterstützung für die Familien notwendig ist, können in Kooperation mit erfahrenen Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapeuten auch Kurzzeittherapien durchgeführt werden und an niedergelassene KollegInnen in Potsdam und Brandenburg weitervermittelt werden.

Finanzierung: Die Eltern-Säuglings-Kleinkind-Therapie kann bei der Krankenkasse beantragt und durch sie finanziert werden.

Hilfen zur Erziehung

Wenn Eltern das Gefühl haben, aufgrund der persönlichen oder familiären Situation überfordert zu sein, besteht ein rechtlicher Anspruch auf eine geeignete Form der Unterstützung. Dies gilt für Eltern, deren Kinder in ihrem Verhalten schwierig oder nicht altersgemäß entwickelt sind ebenso wie für Eltern kranker oder behinderter Kinder.  Auch bei psychischen Krisen oder Erkrankungen eines oder beider  Elternteile ist es möglich, einen Antrag auf »Hilfen zur Erziehung« beim Jugendamt zu stellen. Nach der Bewilligung des Antrags kann die Hilfe durch eine qualifizierte Mitarbeiterin unserer Beratungsstelle durchgeführt werden.

Die sogenannte Familienhelferin sucht die Familie mehrmals wöchentlich auf und begleitet diese über einen längeren Zeitraum. Dabei sollen die Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern unterstützt werden.

Finanzierung: Die Erziehungsberatung und Familienhilfe im Rahmen der »Hilfen zur Erziehung« wird beim örtlich zuständigen Jugendamt beantragt und darüber finanziert.

Nach oben