Eltern-Kleinkind-Beratung und Therapie

Beratung für Eltern

Die Geburt eines Kindes bringt für Eltern viele Veränderungen mit sich und der Start ins gemeinsame Leben mit einem Säugling kann dabei durch verschiedene Belastungen erschwert sein. Viele Eltern erleben in den ersten Lebensmonaten und -jahren ihres Kindes Situationen, die sie verunsichern, besorgt machen oder überfordern. Es sind manchmal die ganz normalen Krisen der frühkindlichen Entwicklung, die aber durch extreme Ausprägung und Dauer erhöhte Anforderungen an die Eltern stellen und die sich entwickelnde Beziehung zu ihrem Kind manchmal belastet.

Wir beraten Sie mit Ihrem Säugling/Kleinkind bei:

  • unstillbarem Schreien und häufiger Unruhe des Säuglings
  • Ein- und Durchschlafschwierigkeiten des Kindes
  • Probleme beim Stillen, Füttern und Essen
  • Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. übermäßig starke Wut- und Trotzanfälle, Ängstlichkeit oder Aggressivität, Spielunlust
  • Trennungsängsten und -schwierigkeiten
  • angespannter familiärer Situation oder Beziehungsproblemen
  • Überforderung, Unsicherheit und Erschöpfung
  • Wochenbettdepression

Die Beratungen in den ersten 15 Stunden sind für Familien mit Kindern von null bis drei Jahren, deren  Wohnort in der Stadt Potsdam liegt, anonym.

Familien mit Kindern ab vier Jahren oder aus anderen Landkreisen erhalten gern telefonische Informationen über Hilfeleistungen.

Finanzierung: Die Beratungen sind für Sie kostenfrei.

Wir freuen uns auch über Spenden, da wir auf eine Finanzierung angewiesen sind.

Eltern-Kleinkind-Therapie in Kooperation mit niedergelassenen Therapeuten

Wenn sich im Laufe der ersten Beratungsstunden zeigt, dass ein höherer Bedarf an Unterstützung für die Familien notwendig ist, können in Kooperation mit erfahrenen Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapeuten auch Kurzzeittherapien durchgeführt werden und an niedergelassene KollegInnen in Potsdam und Brandenburg weitervermittelt werden.

Finanzierung: Die Eltern-Säuglings-Kleinkind-Therapie kann bei der Krankenkasse beantragt und durch sie finanziert werden.

Hilfen zur Erziehung

Wenn Eltern das Gefühl haben, aufgrund der persönlichen oder familiären Situation überfordert zu sein, besteht ein rechtlicher Anspruch auf eine geeignete Form der Unterstützung. Dies gilt für Eltern, deren Kinder in ihrem Verhalten schwierig oder nicht altersgemäß entwickelt sind ebenso wie für Eltern kranker oder behinderter Kinder.  Auch bei psychischen Krisen oder Erkrankungen eines oder beider  Elternteile ist es möglich, einen Antrag auf »Hilfen zur Erziehung« beim Jugendamt zu stellen. Nach der Bewilligung des Antrags kann die Hilfe durch eine qualifizierte Mitarbeiterin unserer Beratungsstelle durchgeführt werden.

Die sogenannte Familienhelferin sucht die Familie mehrmals wöchentlich auf und begleitet diese über einen längeren Zeitraum. Dabei sollen die Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern unterstützt werden.

Finanzierung: Die Erziehungsberatung und Familienhilfe im Rahmen der »Hilfen zur Erziehung« wird beim örtlich zuständigen Jugendamt beantragt und darüber finanziert.

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