Karsten Krauskopf

Inklusion in der pädagogischen Praxis

Modul 1: Förderplanung im Team - eine Einführung in die gelingende Praxis
Was nützt ein toller Förderplan in der Schublade der Integrationserzieher*innen oderSonderpädagog*innen? Die gezielte Förderung einzelner Kinder und SchülerInnen sollte möglichst von allen beteiligten Pädagog*innenin Zusammenarbeit mit weiteren Kolleg*innen und Fachkräften geplant und auch den Familien mitgetragen werden. Dieser Einstieg gibt einen Überblick über die komplexen Grundlagen erfolgreichen Lernens und was es so schwierig für die Beteiligten macht, an einem Strang zu ziehen.

Modul 2: Grundlagen kooperativer Förderplanung
Für die Umsetzung von Inklusion in der Bildung heißt es, dass besonders schwere Aufgaben besser im Team zu lösen sind und das Schlagwort „multiprofessionelle Kooperation“ ist in aller Munde. Meist wird aber vernachlässigt, wie man die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen und „Charaktere“ eigentlich gestalten muss, damit man wirklich zusammen zu einer befriedigenden Lösung kommt und nicht gemeinsam Zeit vergeudet und dann frustriert auseinander geht.
Dieses zweite Modul vermittelt praxisnah die psychologischen Grundlagen erfolgreicher Teamarbeit. Basierend auf den konkreten Beispielen der Teilnehmenden werden mit einer Methode Stärken und Schwächen sowie deren Zusammenspiel für Fallbeispiele in eine Struktur gebracht. Diese ermöglicht einerseits eine gelingende Zusammenarbeit und andererseits die Formulierung konkreter Förderziele und -Maßnahmen. Ein Ausblick auf Möglichkeiten der Erfolgsmessung von Fördermaßnahmen rundet das zweite Modul ab.

Modul 3: Förderplanung für die emotional und soziale Entwicklung
In diesem dritten Modul werden die Grundlagen der emotionalen und sozialen Entwicklung praxisnah vermittelt. Es werden Besonderheiten für die Förderplanung in diesem Bereich auf Basis der  Fallbeispiele der Teilnehmenden erarbeitet und konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickelt.
Vor diesem Hintergrund bildet einen weiteren Schwerpunkt die Klärung der eigenen Rolle in der Teamarbeit. Dabei steht der wichtige Unterschied zwischen einer moderierenden Rolle und der eigenen Beteiligung an der Umsetzung von Fördermaßnahmen im Vordergrund. Die Teilnehmenden werden befähigt, die eigene fachliche Perspektive zu kommunizieren und mit den Aufgaben anderer Beteiligter zu koordinieren.

Zielgruppe:
Sozialpädagog*innen im Bildungsbereich, Sonderpädagog*innen, Klassenlehrkräfte, Elternvertretungen, Mitarbeiter*innen der Bildungsverwaltung, Facherzieher*innen für Integration